Letztes Feedback





 

Beratungsgespräch

Jede Frau, die über einen Abbruch nachdenkt muss zu einem Beratungsgespräch. Wo man die nächste Beratungsstelle findet kann man auf der seite von Profamilia nachschauen. Außerdem müssen zwischen Abbruch und Beratungsgespräch mindestens 3 Tage liegen. Ich empfehle euch aber länger über so eine schwerwiegende Entscheidung nachzudenken. Mein Beratungsgespräch: Ich habe direkt nach dem positiven Test einen Termin für ein Beratungsgespräch gemacht, weil bei mir von Anfang an Zweifel waren ob ich einen Abbruch möchte oder lieber nicht möchte. Bei dem Termin bin ich dann zusammen mit meinem Freund erschienen, der auch der Vater des Kindes ist, und zusammen haben wir uns dann über BEIDE Möglichkeiten informiert. Besonders mein Freund ist gegen den Abbruch, weil er sich schon in "unsere kleine Blaubeere" verliebt hat. Insgesamt ist er ein sehr emotionaler Mensch, der sich sehr von Gefühlen leiten lässt. Ich hingegen bin da etwas verkopfter und mache mir im vorhinein sehr viele Gedanken und möchte auch einen Plan haben wie es funktionieren soll und kann. Und genau das war eigentlich das Hauptthema unseres Gespräches: Wie können wir es doch schaffen und welche Lösungen gibt es?? Obwohl man meist alleine nicht alle Wege sieht, die einem offen stehen, gibt es für unser Problem nur eine einzige Lösung. Ich müsste mein duales Studium an den Nagel hängen, da ich blockweise mehrere Wochen/Monate 5 Tage die Woche woanders wohnen muss um zu studieren.... Ansonsten wurde uns noch erklärt welche Schritte ich jetzt weiter machen muss, wenn ich mich für einen Abbruch entscheide: 1. Frauenarzt 2. Krankenkasse anrufen 3. Termin für einen Abbruch ausmachen Außerdem wurden wir über die beiden Möglichkeiten des Abbruchs unterrichtet. Es gibt die Möglichkeit einen Abbruch mit Medikamenten einzuleiten. Diese Variante ist aber nur bis zur 9. SSW möglich soll jedoch sehr viel schonender sein, als die operative Alternative. Hierbei wird man zeitweise unter Narkose gesetzt und dann wird der Embryo abgesaugt... Nach dem Abbruch muss man sich an ein Paar Regeln halten, damit es nicht zu Komplikationen kommt, die eventuell auch die Fruchtbarkeit für spätere Schwangerschaften negativ beeinflussen können. Beispielsweise muss man sehr auf seine Hygiene achten und darf einen längeren Zeitraum lang keinen Sex mehr haben. Außerdem muss man zu einer Nachuntersuchung, um zu schauen, ob keine Reste mehr in der Gebärmutter übrig geblieben sind. Für meinen Partner und mich war dieses Gespräch sehr traurig und wirklich schrecklich. Besonders für mich war dieses Gespräch sehr ergreifend, weil ich das erste mal meine Gefühle zugelassen habe und begriffen habe, was gerade in meinem Körper geschieht. Vorher habe ich versucht meinem Kind gegenüber distanziert zu bleiben und keine Bindung aufzubauen "weil ich es ja eh nicht behalten kann". Jetzt bin ich der Meinung, dass mein Kind das Recht darauf hat geliebt zu werden egal wie kurz oder lange es mein Kind bleiben wird. Ich denke auch dass eine Verabschiedung und auch Trauer mit dazu gehören. Natürlich wäre es bei einem Abbruch eine Entscheidung gegen das Kind, aber ganz bestimmt nicht, weil wir es nicht Lieben. Ich werde jedes meiner Kinder lieben. Auch dieses. Ich denke, dass vieles was ich hier schreibe manche Menschen sauer machen wird. Mich hätte es auch sauer gemacht bevor ich in diesem Dilemma war und bevor ich schwanger wurde.

4.8.14 23:17

Letzte Einträge: Über mich

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Burke (4.8.14 23:40)


[B]Wurde durchgeleittet[/B]


Burke (4.8.14 23:47)
[/BB]
[BR]
[B]Der [I]dumme[/I], hast du getrunken Test[/B]
[BB]

Fragen...? ...J3tzt? . ..

. . .

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen